Samstag, Dezember 10, 2022
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Zimmerpflanze steuert Machete mit Roboterarm

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Ein Erfinder hat einen eine Machete schwingenden Roboterarm entwickelt, der durch Signale gesteuert wird, die von einer lebenden Pflanze erzeugt werden.

Die erste Installation ihrer Art, die als „Pflanzenmachete“ bezeichnet wird, funktioniert, indem sie elektrische Geräusche von einer gewöhnlichen Philodendron-Zimmerpflanze durch Sensoren liest, die an ihren Blättern angebracht sind.

Diese Signale werden dann in Echtzeitbewegungen für den Arm übersetzt, sodass er die Waffe in seinem Griff stoßen, schneiden und schwingen kann.

Der Designer David Bowen hat die Plant Machete als Demonstration dafür entwickelt, wie eine Pflanze als „Gehirn“ für einen Roboter fungieren kann, der es ihm ermöglicht, auf eine Weise mit der Welt zu interagieren, die noch vor wenigen Jahren technologisch unmöglich gewesen wäre.

„Das System verwendet einen Open-Source-Mikrocontroller, der mit der Pflanze verbunden ist, um unterschiedliche Widerstandssignale über die Blätter der Pflanze zu lesen“, erklärte Herr Bowen in einer Beschreibung für ein Video, das die Technologie zeigt.

„Mit Hilfe einer benutzerdefinierten Software werden diese Signale in Echtzeit den Bewegungen der Gelenke des Industrieroboters zugeordnet, der eine Machete hält. Auf diese Weise werden die Bewegungen der Machete anhand der Eingaben der Anlage bestimmt.“

Die Erfindung, über die erstmals von Designboom berichtet wurde, ist Teil eines aufstrebenden Feldes autonom gesteuerter Roboter, das sich typischerweise auf Signale und Gesten von Menschen und anderen Tieren konzentriert.

Anfang dieses Jahres konnte sich ein teilweise gelähmter Mann zum ersten Mal seit 30 Jahren ohne die Hilfe einer Pflegekraft selbst ernähren, nachdem er einen Roboterarm benutzt hatte, der mit einer Gehirn-Computer-Schnittstelle verbunden war.

Der Mann war in der Lage, ein Messer und eine Gabel, die von separaten Roboterarmen gehalten wurden, nur mit seinem Verstand zu manipulieren, um Essen zu schneiden und es zu seinem Mund zu führen.

Das Team des John Hopkins Applied Physics Laboratory in den USA, das das System gebaut hat, entwickelt derzeit eine noch fortschrittlichere Version, die es Amputierten ermöglichen könnte, Gefühle für ein Phantomglied in reale Bewegungen einer Roboterprothese umzuwandeln.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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