Mittwoch, Oktober 20, 2021
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Abschluss der 10. Symphonie "Wo endet Beethoven? Wo fängt KI an?"

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Die Musikszene wartet seit fast 200 Jahren auf die Fertigstellung von Beethovens 10. Symphonie. Im Rahmen ihres 250. Geburtstags wagte die Telekom es mit Experten aus den Bereichen Musik und Technik zu perfektionieren – mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz.

Wenn man sich die Skizzen und die neun Sinfonien Beethovens ansieht, kann man auch Nichtmusikern erahnen, welch große Aufgabe sich die Projektbeteiligten gestellt haben. „Ein großer Teil zu Beginn des Projekts war eigentlich das Finden einer gemeinsamen Sprache“, sagt Matthias Röder im ntv-Podcast „So techt Deutschland“. Er ist Projektleiter des Teams „Beethoven X – the AI ​​Project“ und Leiter des Karajan-Instituts in Salzburg. Viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen mussten erst einmal zusammenkommen. Ein Musikwissenschaftler spreche anders als ein Informatiker und sie wiederum sprechen anders als ein Komponist, sagt Röder.

Die Idee zu dem Projekt stammt von der Telekom. „Das ist ein wirklich spannendes Thema. Es ist wirklich sehr schwierig“, reagierte Röder, als ihn das Bonner Unternehmen vor zwei Jahren nach dem Experiment fragte. Für die Telekom ist dies „definitiv ein Forschungsprojekt“, stimmt Claudia Pohlink zu. Sie verantwortet die KI-Aktivitäten der Deutschen Telekom. „Wo kann man verstehen: Wo hört Beethoven auf? Und wo fängt die KI an?“ – Das Projekt zielt darauf ab, diese Fragen zu beantworten. Das ist wichtig für die Zukunft.

Wenn man Künstliche Intelligenz einsetzt, will das Telekom-Team auch wissen, warum sich die KI so entschieden hat und nicht anders. „Für uns ist die KI immer eine Stütze“, sagt Pohlink. Wie beim Beethoven-Projekt gibt es am Ende des Tages immer jemanden, der die Reißleine ziehen kann, „wenn die KI in die falsche Richtung geht“, erklärt der Technikexperte.

Im Fall von „Beethoven X“ stand das Team jedoch zunächst vor der Herausforderung, Beethovens Skizzen zu verstehen und der künstlichen Intelligenz zugänglich zu machen. „Das ist hier ein Paradebeispiel dafür, dass uns die Technik Dinge ermöglicht, die wir ohne die Technik nicht machen könnten“, sagt Röder. Das neuronale Netz wurde im Stil der Zeit und mit Beethovens früheren Sinfonien trainiert. Aber kann KI wirklich kreativ sein? „Emotion macht alles oder fast alles in der Musik“, erklärt Musikexperte Röder. Es gibt auch Künstler, die maschinelles Lernen bereits „in ihren Werkzeugkasten“ aufgenommen haben. Der Vorteil der Technologie ist enorm.

In der neuen Folge von „So techt Deutschland“ erzählen Matthias Röder und Claudia Pohlink, welche Rolle Künstliche Intelligenz bei der kreativen Umsetzung gespielt hat und ob es für Künstliche Intelligenz eine Art TÜV geben kann.

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