Dienstag, Oktober 26, 2021
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Agenda nach Brexit Briten suchen Handelspartner im Nahen Osten

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Nach dem Brexit sucht Großbritannien nach neuen Handelspartnerschaften und scheint sie im Nahen Osten zu finden. In Gesprächen mit mehreren Golfstaaten sollen neue Abkommen geschmiedet werden.

Großbritannien und die sechs Mitgliedsstaaten des Golf-Kooperationsrats wollen ein Freihandelsabkommen aushandeln. Dies teilte Bahrains Industrieminister Sajed bin Raschid al-Sajani im Namen der Allianz mit. Die britische Regierung sprach zunächst von „14-tägigen Konsultationen“ mit Öffentlichkeit und Unternehmen. Die offiziellen Verhandlungen sollen 2022 beginnen.

Die britische Außenhandelsministerin Anne-Marie Trevelyan nannte ein Handelsabkommen mit den Golfstaaten eine „große Chance“ für britische Unternehmen. Die Kernbereiche sind die Lebensmittelindustrie, digitale Dienstleistungen und erneuerbare Energien. Es gehe auch darum, „die Beziehungen zu einer Region zu vertiefen, die für unsere strategischen Interessen von entscheidender Bedeutung ist“, sagte Trevelyan.

Dem Golf-Kooperationsrat gehören neben Bahrain auch Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Kuwait und Oman an. Der Handel zwischen Großbritannien und diesen Ländern belief sich nach Angaben der britischen Regierung im vergangenen Jahr auf über 30 Milliarden Pfund (35 Milliarden Euro). Seit dem Austritt aus der EU bemüht sich die britische Regierung aktiv um neue Handelsabkommen mit einer Reihe von Ländern und Staatengruppen.

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