Sonntag, Mai 22, 2022
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Amedeo Felisa: Ein Ferrari-Veteran im Aston-Martin-Schleudersitz

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ichIm Film Goldfinger hat James Bonds eleganter Aston Martin DB5 eine Besonderheit: einen Schleudersitz. Dies scheint auch für den Autohersteller selbst der Fall zu sein. Der Chefposten ist ein Schleudersitz. Der Großaktionär und Aufsichtsratsvorsitzende Lawrence Stroll hat es vergangene Woche angestoßen und Geschäftsführer Tobias Moers rausgeschmissen. Als dritter CEO in weniger als drei Jahren muss Amedeo Felisa, mit einer langen Karriere bei Ferrari, nun das Ruder beim britischen Luxusautohersteller übernehmen.

Kann man mit 75 Jahren noch einmal Reorganisator und Stratege eines kriselnden Autobauers werden? Felisa, der 1946 in Mailand geboren wurde und viele Jahre technischer Direktor und Geschäftsführer von Ferrari war, bringt trotz seines fortgeschrittenen Alters viele Voraussetzungen mit. Er muss den traditionsreichen Sportwagenhersteller aus dem mittelenglischen Gaydon auf Kurs bringen, der für seine eleganten Sportwagen bekannt ist, in seiner 109-jährigen Geschichte aber auch siebenmal pleite ging. Der Börsengang, den CEO Andy Palmer 2018 inszenierte, wurde zunächst gefeiert, entwickelte sich aber für die Aktionäre zu einem Desaster. Erstanleger haben mehr als 95 Prozent verloren.

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