Samstag, Juni 25, 2022
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Angelsport boomt: Der Mann und seine Fische

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SDer Großvater von Martin Bork war sechs Tage die Woche auf dem Wasser. Bei Wind und Wetter fuhr er hinaus, warf die Netze aus, kümmerte sich um die weite Wildnis der Mecklenburgischen Seenplatte. Zu DDR-Zeiten war er Leiter der Fischereibrigade und organisierte die Wasserwirtschaft. Abends kam er mit Hecht, Zander, Aal, Plötze und Brasse nach Hause.

Martin Brok freut sich, wenn er einmal in der Woche aufs Wasser kann. Der 39-Jährige ist Fischer, genau wie sein Vater und sein Großvater. Und wieder nicht. Denn Bork ist auch Dienstleister, Unternehmer, Tourismusmanager, Gastronom, Branchensprecher und Naturschützer. Und gerade hat er alle Hände voll zu tun: Er bietet 20 Betten in fünf Ferienwohnungen für Hobbyangler sowie Angelscheine zur Tagesnutzung an. Angelscheine machen mittlerweile 25 Prozent des Umsatzes aus, und der Anteil ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Viel Zeit für Gespräche bleibt nicht: „Aufgrund der Feiertage sind wir derzeit ausgebucht, außerdem spielt uns das Wetter im Moment in die Hände“, berichtet er.

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