Sonntag, Mai 22, 2022
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ASML-Chef Wennink: Der König der Halbleiter

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WAls er die Top-Führungskräfte von ASML trifft, trifft er als erstes auf Vincent van Gogh. In der Chefetage der Konzernzentrale in Veldhoven präsentiert sich der weltberühmte Maler mit seinem „Schlafzimmer“ von 1888 – als 3D-Kopie hängt das Original im Van-Gogh-Museum in Amsterdam. ASML und das Museum sind „Proud Partners of Science“, wie auf der erklärenden Spalte neben der Arbeit zu lesen ist. Auch die Reproduktion ist nicht irgendeine, sondern eine limitierte „Museumsedition“.

Van Gogh und sein Museum als Partner dieses Hightech-Maschinenbauers? Eine Gruppe, die Chipmaschinen für Intel, TSMC und die meisten anderen Halbleiterhersteller liefert? Die Verbindung ist dreifach. Zunächst wurde van Gogh wie ASML in der Provinz Brabant geboren, er lebte und arbeitete von 1883 bis 1885 auch im nahe gelegenen Nuenen, wo er einige frühe Meisterwerke schuf, darunter die „Kartoffelfresser“. Der Ort liegt wie Veldhoven im Großraum Eindhoven, nur im Nordosten statt im Südwesten. Zweitens ist Licht zentral für van Goghs Arbeit – genauso wie für die Chipmaschinen von ASML mit ihren Lasern. Übrigens auch für die lichtdurchfluteten Büros in der Chefetage im 20. Stock, die mit Sicherheit leuchtende Ideen hervorbringen werden. Drittens sieht ASML eine charakterliche Parallele zu van Gogh: „Er war ein Rebell und ein Erneuerer“, sagt Peter Wennink über die Kopie des Gemäldes.

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