Sonntag, Januar 23, 2022
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Deutsche Wirtschaft – BDI prognostiziert ein längeres Lieferkettenproblem

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BDI-Vorsitzender Siegfried Russwurm geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft noch länger unter Lieferengpässen leiden wird. Die Auftragslage ist derzeit gut.

Deutliche Erholung von der Coronavirus-Krise, aber anhaltende Probleme durch gestörte Lieferketten: Der Branchenverband BDI prognostiziert für 2022 ein „Stop-and-Go-Jahr“. Die Auftragsbücher sind voll, aber die Unternehmen können mit der Produktion nicht mithalten, sagte er
BDI-Präsident Siegfried Russwurm an diesem Donnerstag in Berlin.

Die Wirtschaft soll in diesem Jahr um 3,5 % wachsen, im Vergleich zu etwa zweieinhalb Prozent im Jahr 2021. Immerhin wäre das die stärkste Dynamik seit 2010. Die deutschen Exporte dürften um vier Prozent wachsen und damit nur die Hälfte gegenüber 2021.

Das Hauptproblem der Branche sind derzeit fehlende oder verspätet gelieferte Rohstoffe und Vorprodukte. Und ein schnelles Ende ist hier nicht in Sicht.

Der BDI forderte die neue Bundesregierung bestehend aus SPD, Grünen und FDP auf, den Standort Deutschland wieder attraktiver zu machen. Hohe Energiekosten, langsame Digitalisierung, fehlende Investitionen in die Infrastruktur und hohe Steuern behindern diesen Prozess.

„Die Regierung muss dafür sorgen, dass sich die Investitionen von Unternehmen und Bürgern in den Klimaschutz wieder lohnen, mit Superamortisation, massivem und zügigem Ausbau der Infrastruktur sowie schnelleren Planungs- und Genehmigungsverfahren.“

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