Donnerstag, Oktober 28, 2021
StartWIRTSCHAFTE-Autofahrer zahlen dafür Studie: Strom an Ladestationen ist deutlich teurer

E-Autofahrer zahlen dafür Studie: Strom an Ladestationen ist deutlich teurer

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Wer sein Elektroauto an einer Ladestation auflädt, zahlt laut einer Studie deutlich höhere Preise als für Haushaltsstrom. Bei Schnellladepunkten können diese mehr als doppelt so hoch sein. Besonders teuer wird es für Autofahrer, die als sogenannte Drittkunden Strom verbrauchen.

Fahrer von Elektroautos sollen laut einer Studie zu viel für Strom aus Ladestationen bezahlen. Strom aus einer Standard-Ladestation sei bis zu 49 Prozent teurer als herkömmlicher Haushaltsstrom, zitierte das Magazin „Spiegel“ vorab aus einer Marktanalyse von Statista im Auftrag des Hamburger Ökostromanbieters Lichtblick. An Schnellladepunkten beträgt der Aufpreis bis zu 140 Prozent.

Demnach kostet das Laden eines VW ID.3 für 100 Kilometer mit einem durchschnittlichen Haushaltsstromtarif rund 4,48 Euro. An einer Ladestation werden bis zu 6,68 Euro fällig, an einer Schnellladestation bis zu 10,77 Euro. Das Bundeskartellamt hat den Markt genau unter die Lupe genommen und will in den kommenden Wochen erste Zwischenergebnisse einer Sektoruntersuchung präsentieren.

Besonders teuer sei es laut Lichtblick für Kunden, die ihr E-Auto an einer Ladestation parken, bei deren Betreiber sie keinen Vertrag haben, heißt es in dem Bericht. Diese sogenannten Drittanbieter verlangten von externen Kunden einen Zuschlag von 25 bis 100 Prozent, in Einzelfällen sogar bis zu 300 Prozent – ​​oft ohne über den teuren Stromtarif informiert zu sein.

In vielen Regionen haben Autofahrer kaum eine Wahl. Laut Studie gibt es bundesweit mehr als 1000 verschiedene Ladesäulenbetreiber, regional liegen aber bis zu 95 Prozent der Ladesäulen in der Hand eines Anbieters.

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