Sonntag, Oktober 2, 2022
StartWIRTSCHAFTEnBW-Konzern will Gasabgabe: Habecks grüner Trittbrettfahrer

EnBW-Konzern will Gasabgabe: Habecks grüner Trittbrettfahrer

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BRobert Habeck sollte zu Beginn der Kabinettsklausur liefern, wie es seine Koalitionspartner dem grünen Bundeswirtschaftsminister aufgetragen hatten. Und Habeck hat geliefert – zumindest ein bisschen. Am Dienstagvormittag, pünktlich zum Beginn der zweitägigen Regierungssitzung in Meseberg, skizzierte er, wie er die Kritik an der Gasabgabe zerstreuen wolle. Demnach sollen nur Unternehmen von der Umlage profitieren, die einen relevanten Anteil an der Versorgungssicherheit in Deutschland haben. Zudem sollen nur Unternehmen, deren Geschäftsschwerpunkt tatsächlich Gas ist, und nicht der Betrieb von Kohlekraftwerken, die Umlage erhalten. Als drittes Kriterium will Habeck festlegen, dass Unternehmen, die die Abgabe erhalten, keine Boni und Dividenden auszahlen dürfen. Ziel sei es, „diese Trittbrettfahrer wieder vom Trittbrett zu drängen“, sagte er im Deutschlandfunk.

Zwölf Unternehmen haben bei Trading Hub Europe, der für die Organisation des Gasmarktes zuständig ist, einen Umlagebedarf in Höhe von insgesamt 34 Milliarden Euro für den Zeitraum bis April 2023 angemeldet. Daraus errechnet sich die Höhe der Umlage: 2,4 Cent pro Kilowattstunde von Gas. Der Großteil des Geldes, in Berlin ist von 90 Prozent die Rede, soll an zwei Unternehmen gehen, die nachweislich finanzielle Probleme haben: Uniper und die ehemalige Gazprom Germania, die jetzt unter dem Namen Sefe firmiert.

Abgel T
Abgel T
Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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