Sonntag, November 28, 2021
StartWIRTSCHAFTFür Batterieproduktion: Tesla verzichtet auf Milliardensubventionen

Für Batterieproduktion: Tesla verzichtet auf Milliardensubventionen

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Der US-Elektroautohersteller Tesla verzichtet für die geplante Batterieproduktion in Grünheide bei Berlin auf mögliche Milliardenförderungen der Regierung. Das teilten das Bundeswirtschaftsministerium und Tesla am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Tesla hat dem Bundeswirtschaftsministerium und dem brandenburgischen Wirtschaftsministerium mitgeteilt, dass man eine Beteiligung am zweiten europäischen Großprojekt zur Batteriezellproduktion (EuBatIn) nicht weiterverfolgen will, teilte der Autobauer mit. Deshalb hat das Unternehmen den Antrag auf staatliche Förderung eines IPCEI (transnationales Projekt von gemeinsamem europäischem Interesse) für die Batteriefabrik in Grünheide zurückgezogen. „Tesla hält jedoch an seinen Plänen für die Batterie- und Recyclingfabrik in der Gigafactory Berlin-Brandenburg fest.“ Warum Tesla auf den Zuschuss verzichtete, war zunächst nicht bekannt.

Dies zeige laut Bundeswirtschaftsministerium, „dass Deutschland ein attraktiver Investitionsstandort ist und ausländische Investoren in Deutschland und Brandenburg investieren“. Und: „Die von Tesla nicht genutzten staatlichen Gelder stehen jetzt für andere Projekte zur Verfügung.“ Die Beihilfe für das Projekt in Grünheide wurde von der EU-Kommission genehmigt. Die Amerikaner bemühen sich auch um regionale Fördermittel für das noch nicht entschiedene Batteriewerk.

Die Entscheidung von Tesla, in Brandenburg eine hochmoderne Batteriezellenfabrik zu bauen, würde zu einer zusätzlichen Wertschöpfung mit Arbeitsplätzen und strukturellen Entwicklungen führen, teilte das Brandenburger Wirtschaftsministerium mit. Sie ist eine Bereicherung für das Land.

Tesla will nicht nur eine Autofabrik in der Nähe von Berlin bauen, sondern auch neuartige Batterien bauen. Tesla-Chef Elon Musk will noch in diesem Jahr die Produktion seiner ersten Autofabrik in Europa starten. Die Genehmigung durch das Land Brandenburg steht allerdings noch aus, diese wird aber noch für das laufende Jahr erwartet. Eine weitere Online-Diskussion von Kritikern des Projekts endete am Montag.

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