Samstag, September 24, 2022
StartWIRTSCHAFTGeldpolitik in der Krise: Der „Neutralzins“ wird gesucht

Geldpolitik in der Krise: Der „Neutralzins“ wird gesucht

- Anzeige -


ÖWährend die Inflation in der Eurozone zum großen Teil von steigenden Rohstoffpreisen und Lieferkettenproblemen angetrieben wird, muss die Europäische Zentralbank entschlossen handeln. Die Inflationsdynamik hat einen Punkt erreicht, an dem das Risiko eines sich selbst verstärkenden Trends hoch ist. Zinserhöhungen und die damit verbundene Wachstumsabschwächung allein werden jedoch nicht ausreichen, um die Inflation schnell wieder auf das EZB-Ziel von 2 Prozent zu bringen. Notwendig dafür sind auch eine Entspannung der Lage auf den Energiemärkten und eine Normalisierung der Lieferketten.

Im August erreichte die Inflationsrate in der Eurozone mit 9,1 Prozent ein weiteres Rekordhoch, während die Inflationsrate in Deutschland auf 8,8 Prozent stieg. Mit den in den vergangenen Wochen weiter stark gestiegenen Gas- und Strompreisen an den Rohstoffmärkten und einer anhaltend hohen Dynamik bei den Preisen für Dienstleistungen und Waren dürfte die Inflationsrate im Euroraum und in Deutschland in den kommenden Monaten weiter steigen.

Abgel T
Abgel T
Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare