Sonntag, Mai 22, 2022
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Hauptversammlung: Klimaschützer greifen VW scharf an

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Die wachsende Zahl an Baustellen im Volkswagen Konzern macht es Investoren schwer, den Überblick zu behalten. Schwierigkeiten in China, Lieferketten-Chaos und der Ukraine-Krieg halten VW in Atem, während die Folgen des Dieselskandals verarbeitet werden müssen. 33 Milliarden Euro hat es den Konzern bisher gekostet. Im Fokus steht auch der Klimaschutz, ein Bereich, auf den Umweltaktivisten den Druck erhöhen. „Konzerne wie VW, die ihre schmutzigen Geschäfte machen, während sie im Fernsehen über Nachhaltigkeit reden, riskieren unser Recht auf Zukunft, unser Recht auf Klimaschutz“, sagte Clara Mayer, 21, den versammelten VW-Managern in einer Videobotschaft am Donnerstag allgemein Treffen wissen. Der Fridays-for-Future-Aktivist hatte bereits 2019 mit einer Rede auf der Aktionärsversammlung für Aufsehen gesorgt.

Damals kamen Investoren und Konzernvertreter noch persönlich zusammen. Seitdem finden die Treffen wegen Corona virtuell statt. So auch in diesem Jahr, in dem Vorstand und Vertreter des Aufsichtsrats die zuvor gestellten Fragen der Aktionäre aus einem Fernsehstudio im Berliner Veranstaltungszentrum City Cube beantworten werden. Vor der Tür protestierte Greenpeace mit einer zwei Meter hohen und sechs Meter breiten „Justizwaage“, die unter dem Gewicht eines schweren VW-SUV mit Verbrennungsmotor kippte. Auf der anderen Seite der Skala fordern junge Menschen mehr Engagement für den Klimaschutz.

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