Donnerstag, Oktober 28, 2021
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Hidden Champion Oechsler: Das Paradies für 3-D-Drucker spricht fränkisch

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Der Tod der guten alten Auto-Handbremse begann in Ansbach, in Mittelfranken, südwestlich von Nürnberg. Ein unscheinbarer Ort für das Ende einer technischen Ära. Hier hat die vor über 150 Jahren gegründete Oechsler AG ihren Sitz, ein Unternehmen, das in verschiedenen Branchen bekannt ist, aber kaum darüber hinaus. Ein klassischer Hidden Champion. Kunststoffprodukte, die im Spritzgussverfahren, dem Kerngeschäft von Oechsler, hergestellt werden, finden wenig Beachtung.

So auch bei der automatischen Feststellbremse, die heute Standard in modernen Autos ist und in Ansbach in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Automobilindustrie konzipiert wurde. Mehr als 200 Millionen davon hat Oechsler bislang nicht an Autokonzerne selbst, sondern an Zulieferer wie Bosch, ZF oder Hella verkauft. Die unscheinbaren Teile, ausgestattet mit einem zugekauften Motor, würden von allen zehn führenden Autoherstellern der Welt verbaut. Das Familienunternehmen ist in diesem Bereich Weltmarktführer, berichten der Aufsichtsratsvorsitzende Wolf Matthias Mang und sein Vorstandsvorsitzender Claudius Kozlik im Interview in Ansbach.

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