Montag, Oktober 18, 2021
StartWIRTSCHAFTKeine Werbeeinnahmen über Youtube Google spart Geld für Klimawandelleugner

Keine Werbeeinnahmen über Youtube Google spart Geld für Klimawandelleugner

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Sie können mit YouTube durch Werbung und Klicks Geld verdienen. Wer jedoch in seinen Videos am menschengemachten Klimawandel zweifelt, wird künftig leer ausgehen. Experten sehen in der Entscheidung des Mutterkonzerns Google „einen Wendepunkt in der Klimaleugnerbranche“.

Google und Youtube schließen Inhalte, die den menschengemachten Klimawandel leugnen, von den Werbeeinnahmen aus. Der Google-Konzern kündigte an, keine Werbung mehr um Inhalte zu schalten, die „dem fundierten Konsens über die Existenz und die Gründe des Klimawandels widersprechen“. Auch auf andere Weise, wie zum Beispiel beim Bezahlen von Inhalten, sollten solche falschen Informationen nicht mehr zum Geldverdienen verwendet werden.

Die neue Regelung richtet sich nach Angaben des Unternehmens gegen Behauptungen, Informationen zum Klimawandel seien Betrug. Die Leugnung der globalen Erwärmung und der Anteil der Menschheit an dieser Entwicklung sollten daher auch sanktioniert werden.

„Werbetreibende wollen einfach nicht, dass ihre Anzeigen neben solchen Inhalten gesehen werden“, sagte die Nummer eins der Werbeagenturen im Internet. Der Ausschluss von Klimawandelleugnern von den Einnahmen hängt laut Google auch mit den eigenen Bemühungen zusammen, nachhaltiger zu werden und so zum Kampf gegen die globale Erwärmung beizutragen.

Die „wichtige Entscheidung“ von Google, das Geld von Produzenten von Klima-Fehlinformationen abzudrehen, könnte „eine Kehrtwende in der Klimaleugner-Industrie einleiten“, sagte der Kampagnenleiter der Nichtregierungsorganisation Avaaz, Fadi Quran. Drei Wochen vor der UN-Klimakonferenz in Glasgow boomten Fake News zum Klimawandel.

„Seit Jahren haben Fehlinformationen über das Klima die öffentliche Meinung verwirrt und politische Maßnahmen gegen den Klimawandel behindert, und YouTube war die Waffe der Wahl“, kritisierte der Koran. Er forderte andere Online-Plattformen wie Facebook auf, dasselbe mit Google und seinem Videoportal zu tun.

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