Donnerstag, Januar 20, 2022
StartWIRTSCHAFTKlimaschutz und Immobilien: Neue Fenster dem Klima zuliebe

Klimaschutz und Immobilien: Neue Fenster dem Klima zuliebe

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EDabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen privaten Eigentümer, ein Immobilienunternehmen oder den Staat handelt: Immobilienbesitzer werden in den kommenden Jahren mit steigenden Anforderungen in Sachen Klimaschutz konfrontiert. Der Gebäudesektor ist eine Klima-Dauerbaustelle, die laut Umweltbundesamt für rund 30 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich ist. Laut einer repräsentativen Studie der Bausparkasse Wüstenrot ist das Thema energetische Sanierung bei privaten Hausbesitzern sehr präsent. Laut Umfrage planen gut 70 Prozent der Befragten „auf jeden Fall“ oder „wahrscheinlich/vielleicht“ für die nächsten zwei bis drei Jahre, etwa den Austausch von Fenstern, den Einbau einer neuen Heizung, die Dämmung des Daches oder der Fassade. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

Im vergangenen Jahr sind die Treibhausgase im Vergleich zu 2019 um rund 70 Millionen Tonnen gesunken. Auch im Bausektor gingen sie zurück – aber nicht genug. Als einziger Sektor verfehlte er sein Jahresziel um zwei Millionen Tonnen CO2-Äquivalente – etwa so viel, wie Tempo 130 auf Autobahnen jährlich gebracht hätte, wenn die Ampelparteien es gewollt hätten. Einigkeit besteht aber zumindest über das Ziel, die schädlichen Treibhausgasemissionen von Gebäuden in den kommenden Jahren deutlich zu reduzieren: durch mehr finanzielle Förderung und höhere Effizienzstandards.

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