Sonntag, Januar 23, 2022
StartWIRTSCHAFTKneipen besonders betroffen Jeder vierte Arbeitsplatz in der Gastronomie geht verloren

Kneipen besonders betroffen Jeder vierte Arbeitsplatz in der Gastronomie geht verloren

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In der Corona-Pandemie kämpfen viele Gastronomiebetriebe um ihre Existenz. Die Folge: Rund ein Viertel der Beschäftigten verliert ihren Job. In Bars und Kneipen ist die Situation noch prekärer.

Während der Corona-Krise hat die Gastronomie in Deutschland fast jeden vierten Arbeitsplatz verloren. Dem liegen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zugrunde. Demnach arbeiteten in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres 23,4 Prozent weniger Menschen in der Branche als im gleichen Zeitraum des Vorkrisenjahres 2019. Der Tiefpunkt lag im Februar 2021.

Besonders hart trifft es die Mitarbeiter von Bars und Kneipen: Fast die Hälfte (44,7 Prozent) der Belegschaft musste hier seit 2019 weichen. Etwas besser lief es für Unternehmen, die Essen anbieten, mit einem Minus von 22,5 Prozent. Die sichersten Jobs waren bei Caterern, die nur noch 17,1 Prozent weniger Leute hatten als vor der Krise. Kurzarbeiter wurden weiterhin als Arbeitnehmer gezählt.

Besonders betroffen waren die Teilzeitbeschäftigten, die 2020 mehr als ein Drittel der Gesamtbelegschaft von 1,07 Millionen Menschen ausmachten. Sie haben oft in den von der Pandemie besonders betroffenen Bars gearbeitet.

Neben dem Stellenabbau bildeten die Betriebe auch deutlich weniger aus. Hier lagen lediglich Zahlen für das Jahr 2020 vor, in dem knapp 20 Prozent weniger Jugendliche eine Kochlehre begonnen haben als im Vorjahr. Auch die Ausbildung zum Systemgastronomen (-16,1 Prozent) oder zur Restaurantfachfrau (-21,9 Prozent) war deutlich weniger gefragt.

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