Donnerstag, Oktober 28, 2021
StartWIRTSCHAFTMedienbericht: Apple muss wegen fehlender Chips wohl Millionen weniger iPhones ausliefern

Medienbericht: Apple muss wegen fehlender Chips wohl Millionen weniger iPhones ausliefern

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Das amerikanische Elektronikkonzern Apple soll wegen Lieferengpässen keine Millionen Smartphones produzieren können. Es sei davon auszugehen, dass das Unternehmen sein Produktionsziel für das neue iPhone 13 um zehn Millionen nach unten korrigieren muss, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf drei mit der Materie vertraute Personen. Apple hat seinen Herstellern mitgeteilt, dass Zulieferfirmen wie Broadcom und Texas Instruments Probleme bei der Lieferung von Chips haben. Der Kurs der Apple-Aktie gab im nachbörslichen Handel zunächst um rund ein Prozent nach. Apple und Broadcom lehnten eine Stellungnahme ab, als sie von Bloomberg gefragt wurden, Texas Instruments war zunächst nicht verfügbar.

Dem Bericht zufolge wollte Apple in den letzten drei Monaten dieses Jahres ursprünglich rund 90 Millionen Einheiten der neuen iPhone-Variante produzieren. Unzählige Unternehmen weltweit sind mittlerweile von der aktuellen Chipknappheit betroffen. Dazu gehören beispielsweise auch deutsche Autohersteller, die ihre Produktion teilweise stark reduzieren und sogar einzelne Fabriken vorübergehend schließen müssen.

Überraschend an den Nachrichten über Apple ist, dass das Unternehmen einer der größten Chipkäufer der Welt ist und aufgrund seiner Finanzkraft leichter höhere Preise zahlen kann als andere. Dass Auftragsfertiger in Asien mehr für Apple produzieren, ist ein Grund dafür, dass den Autokonzernen weniger Kapazitäten zur Verfügung stehen.

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