Mittwoch, Oktober 20, 2021
StartWIRTSCHAFTNach vermissten Lkw-Fahrern: Jetzt trifft auch England die Hafenkrise

Nach vermissten Lkw-Fahrern: Jetzt trifft auch England die Hafenkrise

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EINUnd auch das: Die weltgrößte Reederei Maersk steuert mit ihren großen Schiffen nicht mehr den wichtigsten britischen Containerhafen Felixstowe an, sondern lenkt sie auf den Kontinent um. Felixstowe ist mit einem Stau an Containern verstopft, weil es auf der Insel an Lkw-Fahrern mangelt und Arbeiter in Corona-Quarantäne stecken. Nun wächst die Sorge, dass sich die Logistikkrise verschärfen wird. Es ist bereits die Rede davon, dass Geschenke nicht mehr rechtzeitig zu Weihnachten ankommen. „Zu Weihnachten wird es Lücken in den Regalen geben“, sagt ein Logistikleiter.

Im südenglischen Hafen Felixstowe werden normalerweise 36 Prozent der Containerschiffsladungen für die Insel gelöscht. Spielzeug aus Asien, Elektronik, Möbel, Fahrräder und Haushaltsgeräte kommen hier an, insgesamt 2000 Schiffe pro Jahr. Maersk-Manager Lars Mikael Jensen erklärte nun die Kehrtwende: „Wir mussten den Betrieb einstellen, weil kein Platz mehr zum Entladen der Ladung war.“

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