Dienstag, Oktober 26, 2021
StartWIRTSCHAFTÖPNV in der Krise: Corona ist auch ein Verkehrsunfall

ÖPNV in der Krise: Corona ist auch ein Verkehrsunfall

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Der öffentliche Verkehrsmittel steckt noch immer in der Krise. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben viele Menschen ihr Mobilitätsverhalten geändert. Aus Angst vor gesundheitlichen Risiken in Bussen und Bahnen geht der Trend laut einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur wieder zurück zum Auto oder zum Gehen und Radfahren. Die Einnahmeausfälle der hessischen Verkehrsverbünde werden vorerst durch Ausgleichszahlungen der öffentlichen Hand ausgeglichen. Irgendwann könnten Bund und Länder jedoch an die Grenzen ihrer finanziellen Fördermöglichkeiten stoßen, und einige Finanzminister könnten dann daran denken, die eine oder andere Investition in den Ausbau der Bahninfrastruktur zu verschieben.

Im Hinblick auf die Klimakrise und die geplante Verkehrswende ist es wichtig, frühzeitig gegenzusteuern. Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), hat die Politik erst kürzlich davor gewarnt, die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs einzuschränken. Die Corona-Pandemie dürfe nicht zu einer Situation wie vor knapp 20 Jahren führen, als die Subventionen für den öffentlichen Personennahverkehr deutlich gekürzt wurden, sagte er bei einer Konferenz zur zukünftigen Verkehrsentwicklung im Haus der Logistik und Mobilität (HOLM) in Frankfurt. Damals führte das vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) und dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Peer Steinbrück (SPD) vorgelegte Koch/Steinbrück-Papier zu einer Kürzung der Bundesförderung für den öffentlichen Personennahverkehr.

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