Mittwoch, Oktober 20, 2021
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Pax und Billy betroffen Bei Ikea bleiben Regale monatelang leer

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Trotz Lieferengpässen freut sich Ikea über Rekordverkäufe. Doch bis die Kunden in den Möbelhäusern wieder volle Regale vorfinden, wird es noch dauern. Wann dies voraussichtlich der Fall sein wird, gibt der Konzern jetzt bekannt.

Wie viele andere Konzerne leidet auch der schwedische Möbelriese Ikea unter weltweiten Lieferengpässen. Im Verlauf des Ende August zu Ende gegangenen Geschäftsjahres „bemerkten wir eine deutliche Abnahme der Verfügbarkeit“ von Produkten, so Ikea. Das Unternehmen rechnet mit Lieferschwierigkeiten „bis weit in das Geschäftsjahr 2022 hinein“ – also bis August 2022.

Besonders betroffen sind derzeit Schränke der Pax-Serie und Billy-Regale. Wegen Lieferschwierigkeiten und geschlossenen Läden sei es ein „schwieriges Geschäftsjahr“ gewesen, teilte die Holding Inter Ikea mit. Dennoch stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf umgerechnet 41,9 Milliarden Euro. Damit übertraf auch der Umsatz das Vorkrisenniveau von 41,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen erwähnte den Gewinn nicht; dazu ist sie nicht verpflichtet, da sie nicht an der Börse notiert ist.

Ende August beschäftigte Ikea weltweit 225.000 Mitarbeiter, 8.000 mehr als im vorangegangenen Geschäftsjahr. 775 Millionen Kunden besuchten die Möbelhäuser. „Ich bin wirklich stolz auf das vergangene Jahr“, sagte Ingka-Chef Jesper Brodin. Sie werden weiterhin in Innovation, Expansion, Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit investieren. Im vergangenen Geschäftsjahr 2020 musste Ikea wegen der Corona-Pandemie 75 Prozent der Möbelhäuser schließen und verzeichnete einen Umsatzrückgang.

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