Mittwoch, Oktober 20, 2021
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Schwammige Rechtslage: teuflische Details in der Wertschöpfungskette

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DDas im Sommer verabschiedete Lieferkettengesetz soll Kinderarbeit und andere Menschenrechtsverletzungen in internationalen Fabriken oder auf Plantagen verhindern. Ab 2024 gilt sie nur noch direkt für Unternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten. Aber auch kleinere Unternehmen sind indirekt betroffen. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbundes (ZGV), erläutert dies an folgendem Beispiel: Beliefern Kleinbäcker ihre eigenen Verbraucher sowie SB-Brotstände in Supermärkten, die dem Lieferkettengesetz muss dort entsprechende Nachweise erbringen. Sonst droht die Auflistung.

Veltmanns Mittelstandsverbund vertritt rund 230.000 kleine und mittelständische Unternehmen, die sich zu 310 Verbänden zusammengeschlossen haben, zum Beispiel in der Handelsgenossenschaft Edeka oder BÄKO für Bäckereien und Konditoreien. Viele der Unternehmen haben durchschnittlich rund 10 Mitarbeiter und sind auf den ersten Blick nicht vom komplizierten Lieferkettengesetz betroffen. Aber die indirekten Auswirkungen könnten schwerwiegend sein.

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