Samstag, Oktober 16, 2021
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Staatshaushalt: Warum Schuldenobergrenzen in Krisenzeiten sinnvoll sind

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FFür Länder mit festen, glaubwürdigen Regeln und Beschränkungen für die Aufnahme von Staatsschulden ist es einfacher und billiger, Geld zu leihen. Zu diesem Schluss kommt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem neuen Fiscal Monitor. Infolgedessen überwinden Länder mit festen Schuldenregeln Krisen viel schneller als Länder ohne solche Regeln und kehren früher zu ihrem alten Schuldenniveau zurück. Gleichzeitig müssten die Schuldenregeln flexibel sein, um Regierungen in Krisen wie der aktuellen Corona-Pandemie Flexibilität zu gewähren.

Mit den Empfehlungen reagiert der IWF auf den dramatisch gestiegenen Schuldenstand weltweit. Die Regierungen haben versucht, Ausgabenprogramme zu verwenden, um die Auswirkungen der Pandemie abzumildern. Im Jahr 2020 war die weltweite Staatsverschuldung auf 97 Prozent der Wertschöpfung geklettert, für dieses Jahr werden 99 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung prognostiziert. Die Empfehlungen kommen zu einer Zeit, in der Deutschland und die USA aus unterschiedlichen Gründen über Schuldengrenzen diskutieren.

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