Dienstag, Dezember 7, 2021
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Wegen der Klimaziele der Ampel klettert der CO2-Preis in der EU auf ein Maximum

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Für Unternehmen in der EU werden CO2-Zertifikate immer teurer. Um eine Tonne Emissionen ausstoßen zu können, müssen sie nun mehr als 74 Euro zahlen. Anfang 2021 werden es 30 Euro sein. Dazu hat wohl auch die künftige deutsche Ampelregierung beigetragen.

Der Preis für Verschmutzungsrechte in der EU ist auf ein neues Rekordhoch geklettert. Die von der Europäischen Union ausgestellten Emissionszertifikate kosten mittags 74,39 Euro pro Tonne, das sind so viele wie nie zuvor. Seit Jahresbeginn ist der CO2-Preis von unter 30 Euro auf über 70 Euro gestiegen.

Der Preis pro Tonne Kohlendioxid (CO2) kletterte im Vergleich zum Vortag um zwei Prozent. Dies führte Analystin Barbara Lambrecht von der Commerzbank auf den am Mittwoch vorgestellten Koalitionsvertrag der Ampelparteien in Deutschland zurück. SPD, Grüne und FDP setzen deshalb in der Klimapolitik „auf steigende CO2-Preise als wichtiges Instrument“.

Sie wollen sicherstellen, dass dieser Preis auf Dauer nicht unter 60 Euro pro Tonne fällt. Mit CO2-Zertifikaten erwerben Unternehmen das Recht, Treibhausgase auszustoßen. Der Handel mit den Zertifikaten soll sie zu einer klimafreundlicheren Produktion animieren. Bisher unterliegen nur Unternehmen der Industrie- und Energieerzeugungsbranche sowie des Luftverkehrs innerhalb Europas dem Emissionshandel in der EU.

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